Altlasten


Baugrundstücke haben oft eine lange und wechselvolle Nutzungsgeschichte. Gerade im Rhein-Main-Neckar-Raum finden sich viele Flächen, die  früher gewerblich industriell oder als Lagerstätte für Trümmerschutt und sonstige Abfälle genutzt wurden. Auch die Zerstörung von Bauten und Anlagen im Zweiten Weltkrieg hat in vielen Fällen zu Kontaminationen des Untergrundes geführt.

 

Zeit und Kosten sparen

Altlasten können beim Grundstücksan- und -verkauf und bei Baumaßnahmen schnell zum Problem werden. Schwerwiegende Verunreinigungen können Bauvorhaben blockieren und aufwändige Sanierungs- und Entsorgungsmaßnahmen erforderlich machen.

 

Wenn eine Kontamination erst beim Bauen entdeckt wird, kann das Bauvorhaben selten innerhalb des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens realisiert werden.

Kontaminierten Boden oder Wasser zu sanieren oder zu entsorgen, ist generell eine kostenintensive Aufgabe.

 

Es ist u.a. ratsam, die Baugrunduntersuchungen mit Untersuchungen zu möglichen Schadstoffbelastungen des Untergrundes, z.B. Boden und Grundwassers, zu kombinieren.

 

Eventuell notwendige Maßnahmen können in dieser Phase noch zeit- und kostengünstig in die Bauplanung integriert werden. Die Pflichten des Bauherrn als Abfallerzeuger können geplant und umgesetzt werden.

Gelände altlastenfrei - trotzdem hohe Entsorgungskosten...

 

Bei Erdbaumaßnahmen, wie z. B. der Anlage von Baugruben oder Kanal-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten, fällt Bodenaushub an. Dieser Boden kann mit Schadstoffen belastet sein, auch wenn das Grundstück "altlastenfrei" ist, und muss entsprechend der Schadstoffbelastungen einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

 

Hierfür können selbst bei kleineren Bauvorhaben beachtlich Zusatzkosten entstehen.

 

Deshalb sollte die Entsorgung der anfallenden Aushubmaterialien bereits bei der Planung von Baumaßnahmen berücksichtigt werden.

 

Frühzeitig vor dem Baubeginn sind daher folgende Maßnahmen anzuraten:

 

  • Recherche der Voruntersuchung
  • Umwelt- und abfalltechnische Untersuchung der Schadstoffbelastung des Bodens, der Bodenluft und des Grundwassers
  • Erstellen von Aushub- und Entsorgungskonzepten für die anfallenden Aushubmaterialien
  • Abschätzung der anfallenden Bodenmassen/ Belastungsklassen und der damit zu erwartenden Entsorgungskosten
  • Ausschreibung der erforderlichen Aushub- und Entsorgungsmaßnahmen


Unser Leistungsprofil


Grundlagenermittlung, historische Recherchen, Archivauswertungen

 

Planung, Durchführung und Überwachungen von Erkundungen und Feldversuchen, Beprobungen an Umweltmedien Boden, Bodenluft und Wasser

 

Planung und Durchführung von chemischen Analysenprogramme

 

Gefährdungsabschätzungen, Bebaubarkeitsstudien

 

Sanierungskonzeption und Sanierungsplanung

 

Flächenrecycling, Planungsleistungen zur Bebaubarmachung von Brachflächen

 

Machbarkeitsstudien

für In-situ-Sanierungsmaßnahmen

 Kostenschätzungen, Variantenvergleiche oder

Optimierungen

 

Aushub- und

Entsorgungskonzepte, Bodenmanagement

 

Planung und Ausschreibung von Verwertungs-, Entsorgungs- und Sanierungsmaßnahmen

 

Fachbauleitung und Bauleitung

 

Dokumentation von Sanierungs-

und Entsorgungsmaßnahmen

 

Monitoring und Nachsorge bei Sanierungsmaßnahmen

 

SiGeKo nach BaustellV

 

Koordinator für Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in kontaminierten Bereichen

(DGUV-101-004)

 




 

 

 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Altlasten, Abbruch und Gebäudeschadstoffe:

 

Abteilung Umwelt

Herr Dipl.-Ing. Steffen Böhm

Telefon: 06151 - 2736717