Schadstoffe in Gebäuden


Viele der in den Nachkriegsjahren bis Ende der 1990er Jahre eingesetzten Baumaterialien, wie z. B. Asbest und Mineralfaserdämmstoffe sowie Inhaltsstoffe in Baustoffen, wie PAK ("Teer") und PCB ("Weichmacher") zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften und Produktqualitäten, stellen nach dem heutigem Kenntnisstand ein nicht zu unterschätzendes Problem bei der (Weiter-) Nutzung, Umnutzung oder Abbruch von Gebäuden dar.

 

In Industrie- und Gewerbegebäuden haben die Produktion oder unsachgemäße Handhabung/ Lagerung von Betriebsmitteln und sonstigen Gefahrstoffen oft Verunreinigungen an der Bausubstanz und unter Umständen des Untergrundes hinterlassen. Die Schadstoffproblematik von Gebäuden ist zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Faktor bei der Standortentwicklung und Umnutzung geworden.

 

Die Vielzahl der Schadstoffe und Verwendungen erfordert eine qualifizierte Erfassung, Untersuchung und Planung durch praxiserfahrene Fachleute.

Neben der vom Gesetzgeber geforderten Ermittlungspflicht vor Durchführung von Baumaßnahmen und der Verantwortung des Bauherrn für die ordnungsgemäße Entsorgung der Bauabfälle können Untersuchungen in der Planungsphase maßgeblich zur Erhöhung der Ausführungs- und Kostensicherheit beitragen. Ein selektiver/ geordneter Rückbau mit möglichst sortenreiner Trennung der Abfallfraktionen ist nach dem Stand der Technik zu gewährleisten und reduziert die Abbruch- und Entsorgungskosten.




 

 

 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Altlasten, Abbruch und Gebäudeschadstoffe:

 

Abteilung Umwelt

Herr Dipl.-Ing. Steffen Böhm

Telefon: 06151 - 2736717